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Elektrotherapie

Durch den Einsatz von Schallwellen, deren Frequenz oberhalb der menschlichen Hörgrenze liegt, kann man therapeutisch eine sehr feine Massage durchführen, die kaum spürbar ist und die Gewebe nicht erwärmt. Diese Ultraschalltherapie fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen, lindert Schmerzen und kann sogar die raschere Rückbildung eines Gelenkergusses anregen.



 

Auch die Anwendung von elektrischem Strom hat stoffwechsel- und durchblutungs-fördernden Effekt sowie wärmende und schmerzlindernde Wirkungen
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Als besondere Form der Elektrotherapie wurde zur Behandlung chronischer Schmerzen die TENS-Methode (Transkutane elektrische Nervenstimulation) entwickelt. Dabei werden über Hautelektroden elektrische Impulse abgegeben, die auf sensible Nerven einwirken sollen. Da man annimmt, dass das Rückenmark nicht unendlich viele Impulse gleichzeitig ans Gehirn weiterleiten kann, sollen diese leichten und ungefährlichen elektrischen Impulse die Weiterleitung von Schmerzreizen an das Gehirn blockieren.


Bei dem nach seinem Begründer benannten Stanger-Bad wird Gleichstrom ins Wasser geleitet, der die Durchblutung anregt, die Muskelspannung verändert, Schmerzen lindert und die Aufnahme von Schmerzmitteln, die ins Badewasser gegeben wurden, in tiefere Gewebe fördert.

 

Die Tatsache, dass Strom ebenso wie Ultraschallwellen das Eindringen von Stoffen in das Gewebe verbessert, wird auch bei der Iontophorese und der Ultraphonophorese genutzt.